Ein Abend voller Herz, Nostalgie und Dirigentenpremieren
Die Besucherinnen und Besucher füllten bei unserem diesjährigen Adventskonzert die Feldkircher Seltenbachhalle nahezu bis auf den letzten Platz und sorgten für einen würdigen Rahmen des Abends. Unter dem Motto „Kindheitserinnerungen“ präsentierten sowohl die Jugendkapelle Hartheim-Feldkirch-Bremgarten als auch die Orchestergemeinschaft Bremgarten-Feldkirch ein abwechslungsreiches Programm, das von modernen Pop-Arrangements bis hin zu musikalischen Erinnerungsstücken aus Film, Fernsehen und traditioneller Blasmusik reichte.
Das Konzert eröffnete die Jugendkapelle mit einem energiegeladenen Block aus modernen Rock- und Pop-Titeln – und damit auch das erste Konzert des neuen Jugenddirigenten Tobias Herzog, der das Jugendorchester seit Oktober leitet. Für dieses Konzert teilte er sich die musikalische Leitung mit Kevin Baumann: Tobias Herzog dirigierte die ersten beiden Stücke, während Kevin Baumann die letzten beiden Beiträge übernahm.
Mit einem kraftvollen Arrangement des Welthits „Born This Way“ von Lady Gaga gelang ein mitreißender Start, der die musikalische Wandlungsfähigkeit des jungen Orchesters eindrucksvoll unterstrich. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Katharina Wick folgte mit „Viva La Vida“ ein weiterer populärer Titel der Band Coldplay mit dessen eingängigen Melodien. Mit „The Final Countdown“ präsentierten die Nachwuchsmusikerinnen und -musiker im Anschluss einen echten Rockklassiker. Nach diesem Programmpunkt wurden Jungmusikerinnen und Jungmusiker für ihre erfolgreich absolvierten Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Junior und Bronze geehrt. Den Abschluss des ersten Konzertteils bildete „Rolling in the Deep“ – ein Arrangement des Adele-Hits mit seinem souligen Groove.
Im zweiten Teil des Abends – der ganz im Zeichen des ersten Adventskonzerts unter der Leitung von Tobias Kalt stand, der das Orchester seit Jahresbeginn dirigiert – nahmen die Musikerinnen und Musiker aus Bremgarten und Feldkirch das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch Erinnerungen, Emotionen und klangvolle Bilder. Die Ansagen von Pauline Kratt, Alina Pfeifer, Isabella Pfeifer, Elisabeth Resch, Luisa Schleuniger, Lara Schwarz, Lea-Marie Weismann, Caroline Faschian und Sonja Essig führten aufmerksamkeitsstark und charmant durch das Programm.
Den Beginn markierte die Konzertpolka „Sternengucker“, die mit Leichtigkeit, Witz und einer warmen, erzählerischen Melodieführung den thematischen Bogen zum Konzertmotto spannte. Es folgte ein fein arrangiertes Medley aus dem Disney-Klassiker „Die Schöne und das Biest“, das viele Zuhörerinnen und Zuhörer in ihre eigene Kindheit zurückversetzte. Einer der atmosphärischen Höhepunkte war die poetische Komposition „A Childhood Remembered“, die mit schwebenden Melodien und opulenten Klangbildern den Kern des Konzertmottos besonders eindrucksvoll einfing.
Bevor es in die Pause ging, erhielt Kevin Baumann das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Gold, überreicht von Gerhard Winter vom Markgräfler Musikverband. Ein besonderer Moment des Abends und ein Ausdruck hoher musikalischer Leistung.
Nach einer kurzen Pause setzte das Orchester mit dem sinfonisch anmutenden Werk „Fantastica“ fort. Die imposante Mischung aus Fanfarenklängen, majestätischen Themen und alpenländischen Einflüssen zeigte die orchestrale Bandbreite der Blasmusik. Mit „Golden Swing Time“ folgte ein beschwingtes Medley bekannter Swing-Evergreens, bevor das Publikum bei „Hurra Hurra“ zahlreiche musikalische Erinnerungen an ikonische Kinderserien der 80er-Jahre wiederentdecken durfte. Einen emotionalen modernen Akzent setzte das „Avicii Tribute“, das mit Hits wie „Levels“, „Hey Brother“ und „Wake Me Up“ an den prägenden Künstler der elektronischen Musik erinnerte.
Bevor es zum letzten Stück kam, richtete die Vorsitzende Katharina Wick ihre Dankesworte an alle Beteiligten. Insbesondere bedankte sie sich bei Caroline Faschian und Wolfgang Kalt für ihre musikalische Unterstützung an der Klarinette bzw. Tuba/E-Bass sowie bei der Trachtenkapelle Hartheim für die Bewirtung.
Als heiterer und nostalgischer Schlusspunkt erklang schließlich „Eine Insel mit zwei Bergen (Lummerland)“, das bekannte Lied aus der Welt von „Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer“. Ein idealer Ausklang für ein Konzert, das Erinnerungen, Emotionen und Generationen miteinander verband.





